Nutzen und Kosten

Kosten und Nutzen einer ergonomischen Büroeinrichtung

Sie stehen möglicherweise vor der Frage:  Soll ich mich für einen starren Arbeitsplatz entscheiden oder soll ich die Mehrkosten für eine ergonomisch optimalere Steh-/Sitzverstellung investieren?

Die medizinische und ökonomische Faktenlage

Über 50% der Erwachsenen leiden pro Jahr mindestens einmal an Rückenschmerzen. Rund die Hälfte davon benötigt dann medizinische Hilfe von  Ärzten oder Physiotherapeuten. Die durch Rückenprobleme verursachten Kosten für unsere Volkswirtschaft werden nach neuesten Berechnungen auf jährlich rund drei Milliarden Franken geschätzt.

Dauersitzen und Zwangshaltungen vor dem Bildschirm sind die Hauptverursacher von Verspannungen der Rücken- und Nackenmuskulatur.  Weitere Folgen sind Erschlaffung der Bauchmuskulatur (Sitzbauch), Beeinträchtigung der Atmungs- und Verdauungsorgane und Durchblutungsprobleme im Oberschenkel.

Folgeschäden von rückenbelastenden Bildschirmarbeitsplätzen sind schmerzhaft und verursachen starke finanzielle Einbussen bei Unternehmen und Staat. Dabei zeigen zahlreiche Studien:  Eine Büroeinrichtung mit bewegungsfördernden ergonomischen Steh/Sitz-Arbeitsplätzen amortisiert sich schnell und reduziert nachweislich und nachhaltig Kosten.

Ein Kostenvergleich als Entscheidungshilfe

Kosten für den Arbeitgeber, wenn die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer krankheitshalber (z.B. Rückenprobleme) ausfällt:

Angenommene jährliche Kosten (Lohn + Sozialleistungen)   65.000,00 €

Kosten pro Krankheitstag (65.000.- € : 220 Arbeitstage)           295.00 € 

Mehrkosten für einen ergonomischen Steh-/Sitztisch ca.           500,00 € (Beispiel Rechtecktisch 160 x 80 cm)

 

Bei einer Lebensdauer des Tisches von min. 10 Jahren:

Mehrkosten pro Jahr            50,00 €

Mehrkosten pro Monat           4,16 €

Mehrkosten pro Arbeitstag (für Steh-/Sitzverstellung)           0.23 € 

 

Der Mehrpreis für einen Steh-/Sitztisch kann sich also schon nach ca. 1 Jahr amortisieren, wenn hierdurch nur zwei Fehltage wegen Rückenleidens vermieden werden können. In den folgenden Jahren seines Produktlebens trägt der ergonomische Tisch jährlich mit ca. 590,00 € zu einer postiven Bilanz bei.

Prävention statt heilen ist billiger

Wenn Ergonomie von vornherein als ein integraler Part der Arbeitsplatzgestaltung begriffen wird - und nicht erst als nachträgliche Maßnahme, wenn Gesundheitsschäden bereits eingetreten und zum Kostenfaktor geworden sind - dann ist es nicht länger „teuer“, einen Arbeitsplatz nach modernen ergonomischen Kriterien auszugestalten.

Muskuloskeletale Schäden am Büro- und Bildschirmarbeitsplatz sind vermeidbar. Diese unnötigen Gesundheitsschäden - in aller Regel durch Bewegungsmangel und einseitige Belastungen veursacht - kosten Unternehmen, Versicherungen und Staat Milliardensummen. 

Kardinalfehler: An Ergonomie sparen

Falsche Sparkonzepte blockieren schnell den wichtigsten Produktionsfaktor: den Menschen. Der Kostendruck zwingt zu Einsparungen auf vielen Unternehmensfeldern. Dabei wird zu oft übersehen, dass eine ganzheitliche ergonomische Optimierung von Büro-und Bildschirmarbeitsplätzen weniger als 2% der Personalkosten ausmacht und sich sehr schnell positiv auf die Bilanz auswirkt. 

Hervorragende Bilanz

Gute ergonomische Büromöbel sind immer kosteneffizient: sie sparen mehr ein, als sie kosten. Sie beugen kostspieligen Gesundheitsschäden vor, was immer im Interesse eines jeden Unternehmers liegt.  

Mitarbeiter, die die Vorteile von wechselnden Arbeitshaltungen kennen und die Möglichkeiten der Steh-/Sitztische nutzen, arbeiten gesünder und motivierter, produktiver und effizienter.