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Die Geschichte von LEUWICO

Möbellösungen seit über 100 Jahren.

Deutschland vor 100 Jahren

1919

Ende des 1. Weltkrieges – vom Kaiserreich zur Republik.

Deutschland vor 100 Jahren: Die Zeit war geprägt von wirtschaftlicher Instabilität, Inflation, steigender Arbeitslosigkeit und politischen Unruhen. 1919 war die deutsche Industrieproduktion auf den Stand von 1888 zurückgefallen. Die großen Industriestädte wie Berlin, Hamburg und Stuttgart waren mit dem Wiederaufbau beschäftigt, sodass die Landwirtschaft einer der wichtigsten Wirtschaftsbereiche in Deutschland wurde. Die Menschen wünschten sich – nach all den Jahren der Entbehrung – vor allem Normalität und ein gemütliches Heim.

1923

1923 im kleinen Ort Wiesenfeld im oberfränkischen Landkreis Coburg.

In diesem Jahr standen die Zeichen für eine Geschäftsgründung recht gut. So verband Carl Leuthäusser große Hoffnungen für sich und seine Familie, als er seine eigene Schreinerei zum Leben erweckte. Dass sich jedoch einmal aus seinem kleinen Familienbetrieb eine ganze Büromöbelmanufaktur entwickeln wird – damit hätte er ganz sicher nicht gerechnet.

1939-1947

Auftragsarbeiten aus Holz.

Die Möbel, die Carl Leuthäusser per Hand herstellte, waren auftragsbezogen und umfassten vermutlich den gesamten Bereich an Einrichtungsgegenständen aus Holz, die seine Kunden benötigten oder einfach nur vermissten. Man kann davon ausgehen, dass er von den Ideen des Bauhauses (Walther Gropius: Technik, Kunst und Handwerk müssen sich versöhnen) nichts wusste. Die kommenden Kriegsjahre (1939–1945) tangierten die Geschäfte der kleinen Schreinerei auf dem Lande nur wenig. Aus Sorge vor sozialen Unruhen und sinkender Kriegsmoral sollte die „Normalität“ der deutschen Bevölkerung im Alltagsleben aufrechterhalten werden. Deshalb blieb die totale kriegswirtschaftliche Mobilisierung bis 1943 aus. Doch kurz vor Kriegsende wurde auch der Sohn (Hilmar Leuthäusser) mit nur 18 Jahren an die Front gerufen.

1948

Ein Familienbetrieb schreibt Geschichte.

Nachdem Hilmar Leuthäusser 1948 aus seiner Kriegsgefangenschaft zurückkehrte, unterstützte er den Vater im Familienbetrieb. Im Rahmen eines Großauftrages (30 Zeichentische für die Post in Nürnberg) entwickelt er eine bahnbrechende Idee für eine Schrägverstellmechanik. Dies war der Beginn eines eigenen Tischprogrammes – Ergänzungen wie Planschränke und weitere Zeichentischmodelle folgten.
Mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland sowie der dazugehörigen Verfassung und der neuen Währung gehen die kommenden Jahre als das Jahrzehnt des Wirtschaftswunders in die Geschichte Deutschlands ein.

1953

Zeit des Wirtschaftswunders – die Zeichenmöbelfabrik C. & H. Leuthäusser wird zu LEUWICO.

1953 erfolgte die Anmeldung des Markenzeichens LEUWICO (LEU=Leuthäusser, WI=Wiesenfeld und CO=Coburg). Unter diesem Namen nahm die Firma zum ersten Mal an der Industriemesse in Hannover teil, das Programm Zeichenmöbel wurde vorgestellt. Liesel Leuthäusser, Ehefrau von Hilmar Leuthäusser, hält jetzt die Zügel fest in der Hand und übernimmt die Bücher und den Vertrieb.
1956 stagnieren die Lebenshaltungskosten, dadurch bleibt den Menschen mehr Geld für Konsum und die private Kaufkraft steigt. Die Deutschen geraten in einen wahren Kaufrausch. Das spielt auch der Möbelfabrik LEUWICO in die Karten: die Mitarbeiterzahl steigt und das Unternehmen wird mit einer eigenen Metallfertigung erweitert. Zum Ende der 50er Jahre war der Vertriebsweg für das Zeichenmöbelprogramm festgelegt. Zu den Kunden gehörten Fachhändler für Büro und Zeichentische, Architekten, Bauunternehmer, Bauämter und auch immer mehr Schulen.

1967

1967 startet die Firma LEUWICO richtig durch.

Die Verstellmöglichkeiten des Zeichenarbeitsplatzes werden optimiert und auf einen normalen Büroarbeitsplatz übertragen. Das Thema Ergonomie tritt bei der Entwicklung und Gestaltung von Büroarbeitsplätzen immer weiter in den Vordergrund. Mit der Idee einer wechselnden Arbeitshaltung geht die Firma an die Öffentlichkeit und setzt mit dem Steh-Sitz-Schreibtisch für Büroarbeit neue Maßstäbe in der Branche. Es ist der erste rein mechanisch höhenverstellbare Schreibtisch aus dem Hause LEUWICO. Eine stufenlose, geräuscharme und höhenverstellbare Schreibtischplatte ermöglicht das Arbeiten im Sitzen sowie im Stehen.

1972

LEUWICO setzt auf Wachstum.

1972 sind die Auftragsbücher so voll, dass die bestehenden Räume für die Produktion nicht mehr ausreichen. Der anschließende Bau der großen Holzfertigungshalle ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung von LEUWICO. Das Unternehmen profitiert von dem Wirtschaftswachstum und der sich stark verändernden Arbeitswelt. Mit Studiosus 1 und 2 treten auch immer mehr Schulmöbel in den Fokus von LEUWICO. Mit dem Schulmöbelprogrammen und den verschiedenen Schranksystemen baut die Firma ihre Produktpalette aus und etabliert sich zum Komplettanbieter und Spezialist für Fachhändler und Kunden.

1980

Die digitalen Fühler werden ausgestreckt.

1980 erobert der Computer die Bürowelt und wieder verändern sich die Anforderungen an einen Büroarbeitsplatz fundamental. LEUWICO entwickelt den ersten CAD-Tisch „m2er” – ein Verkaufsschlager durch und durch. „Der Mensch als Maß, Anpassung als Prinzip und Fortschritt als Ziel“ ist der beständige Leitgedanke und lenkt die Firmenentwicklung immer weiter in Richtung ergonomische Arbeitsplätze.

Wir können Büromöbel nicht mehr losgelöst von ihrem Arbeitsumfeld sehen, sondern müssen sie als Bestandteil eines komplexen Systems auffassen und unter diesem Gesichtspunkt optimieren.“ Hilmar Leuthäusser (1983)

1989 ist das Werk auf 38.000 m², 1.400 m² Ausstellungsfläche und 305 Mitarbeiter einschließlich 26 Auszubildende angewachsen. Das Tischprogramm m2er wird auf der gesamten Bandbreite der Büroarbeitswelt genutzt und die ersten Leitstände Industrie-m2er entstehen.

 

 

Wie es weiter geht?

Erfahren Sie mehr, indem Sie bald wieder hier reinschauen. Wir freuen uns auf Sie und haben dann bestimmt bereits ein weiteres Kapitel über die Geschichte von LEUWICO für Sie.

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