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Ergonomie am Arbeitsplatz

Ziel der Ergonomie ist es, die Arbeitsbedingungen, den Arbeitsablauf, die Anordnung der zu greifenden Gegenstände räumlich und zeitlich optimiert anzuordnen sowie die Wirksamkeit der Arbeitsgeräte zu steigern, sodass ein bestmöglichstes Arbeitsergebnis geschaffen werden kann. Die arbeitenden Menschen sollten bei ihrer Tätigkeit möglichst wenig ermüden oder gar geschädigt werden, auch wenn sie die Arbeit über Jahre hinweg ausüben.

Ergonomische Arbeitsplatzmöbel

Aus dem breiten Spektrum der Ergonomie haben wir uns dem Thema Büro- und Bildschirmarbeit verpflichtet und entwickeln seit rund 70 Jahren ergonomische Schreibtische. Im Laufe dieser Zeit haben sich die Anforderungen an einen Büroarbeitsplatz fundamental verändert und wir natürlich mit ihnen: Heute arbeiten wir nach dem Leitsatz Jeder Mensch ist einzigartig und so muss ein universell einsetzbarer Arbeitsplatz eine Spannbreite von der kleinsten bis zur größten Person umfassen.

Ergonomische Arbeitsplatzmöbel

Abb.: 90 % aller Körpergrößen bei erwachsenen Personen liegen zwischen 1,54 bis 1,86 Meter. Entsprechend ändern sich die Reichweite sowie die Höhe der Ellenbogen.

  Frauen 18 – 65 Jahre Männer 18 – 65 Jahre
Perzentile 5 50 95 5 50 95
A Körperhöhe 1.535 1.625 1.720 1.650 1.750 1.855
B Reichweite nach oben 1.840 1.945 2.025 1.975 2.075 2.205
C Ellenbogenhöhe 960 1.020 1.080 1.025 1.100 1.175
D Reichweite nach vorne 625 690 750 685 740 815

Doch ganz gleich, welche Körpergröße ein Mensch mitbringt und ob er bereits an einem
ergonomisch optimal eingestellten Schreibtisch sitzt, das lange Verharren in sitzender Position ist ungesund.
An jedem Arbeitsplatz sollte es also möglich sein, die
Körperhaltung zu wechseln.

Körperhaltung

Abb.: Wer ständig sitzt, sollte …

  1. … während des Sitzens verschiedene Sitzhaltungen einnehmen,
  2. … öfters einmal aufstehen und
  3. … zusätzliche kurze Wege einlegen.

Für Menschen, die den ganzen Tag im Büro arbeiten, ist es wichtig, dass sie zwischen Sitzen, Stehen und Gehen so oft wie möglich wechseln können. Ein Schreibtisch, der sich problemlos auf die Körpergröße anpassen lässt und ihnen die Möglichkeit des Arbeitens sowohl im Sitzen als auch im Stehen bietet, ist für die Büroarbeit ideal. Der Weg zum Drucker oder in den Besprechungsraum ermöglicht zusätzliche Bewegung und sollte bei jeder Büroplanung berücksichtigt werden.

Sie benötigen Hilfe bei der Wahl Ihres Schreibtisches oder haben Fragen zur Ergonomie am Arbeitsplatz? Rufen Sie uns an:

Visuelle Ergonomie: das passende Licht am Arbeitsplatz

Die gegenwärtige Arbeitswelt und die damit verbundene Arbeitsumgebung verändern sich schnell. Aufgrund des Computereinsatzes und der fortschreitenden Automatisierung steigt der Anteil an informatorischen Tätigkeiten und Überwachungsaufgaben. Es findet eine Verlagerung von physischer zu psychischer Belastung statt. Man spricht in diesem Zusammenhang von der kognitiven Ergonomie, zu deren Teilbereich die visuelle Ergonomie gehört. Sie beschäftigt sich intensiv mit den Lichtverhältnissen am Arbeitsplatz. Die passende Ausleuchtung ist für die Arbeitssicherheit, den Gesundheitsschutz und die Qualität der Wirkungsbereiche von großer Bedeutung. Ergonomische Büroarbeitsplätze sollten – wo immer möglich – natürliches Tageslicht mit einer Blickverbindung nach draußen besitzen. Dabei sollten die Gegebenheiten des Raumes, Blendungen und die Vermeidung von Schlagschatten berücksichtigt werden. Dies ist ein Aspekt der Gesundheitsförderung und der Leistungsbereitschaft.

Visuelle Ergonomie

Die Beleuchtung am Arbeitsplatz hat einen starken Einfluss auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Gutes Licht fördert die Motivation, Konzentration, Effektivität und Zufriedenheit.

Warum ist eine gute Innenraumbeleuchtung entscheidend für die Gesundheit?

Die Augen sind unser wichtigstes Sinnesorgan: mit ihnen nehmen wir etwa 80 Prozent unserer täglichen Eindrücke wahr. Gerade am Arbeitsplatz sind sie die ganze Zeit im Einsatz und leisten Schwerstarbeit. Eine angemessene Arbeitsplatzbeleuchtung unterstützt die Augen und trägt dazu bei, dass Mitarbeiter:

  • motivierter arbeiten
  • Fehler vermeiden
  • länger aufmerksam bleiben
  • nicht vorzeitig ermüden.

Schlechte Lichtverhältnisse belasten die Gesundheit und das Wohlbefinden. Sie führen zu:

  • Kopfschmerzen durch Überanstrengung der Augen
  • verursachen Augenprobleme
  • steigern die Nervosität
  • schlagen auf die Stimmung
  • schwächen die Immunabwehr
  • fördern Fehlhaltungen, um beispielsweise Lichtspiegelungen auszuweichen. Probleme im Schulter-Nacken-Armbereich können die Folge sein.

Was macht eine gesunde Beleuchtung am Arbeitsplatz aus?

Die Voraussetzung für die gesunde Beleuchtung am Arbeitsplatz ist die Einhaltung von sogenannten lichttechnischen Gütemerkmalen, wie:

  • ausreichendes Beleuchtungsniveau
  • ausreichende Tageslichtanteile
  • gute Leuchtdichteverteilung
  • Begrenzung der Blendung und Vermeidung störender Reflexionen
  • abgestimmte Lichtrichtung und Schattenwiedergabe
  • angenehme Lichtfarbe und Farbwiedergabe
  • Flimmerfreiheit

Welche Grundregeln sollten Sie bei der Arbeitsplatzbeleuchtung beachten?

Sie möchten die Lichtverhältnisse in Ihrem Büro optimieren? Dann überprüfen Sie die folgenden Lehrsätze:

  • Ist die Beleuchtungsstärke der Arbeitsaufgabe und dem Arbeitsraum angepasst? Sind beispielsweise die Fenster zu klein, schaffen Sie durch mehr künstliches Licht den Ausgleich.
  • Gibt es eine ausgewogene Helligkeitsverteilung im Raum?
  • Haben die Arbeitsplätze eine unzureichende Tageslichtbeleuchtung bzw. zumindest eine Sichtverbindung nach draußen?
  • Ist die Lichtfarbe angenehm?
  • Werden störende Blendungen jeder Art vermieden?
  • Gibt es störende Schatten im Arbeitsbereich?
  • Ist die Innenraumbeleuchtung flimmer- und flackerarm?
  • Gibt es ältere Mitarbeiter? Bei ihnen nimmt häufig die Sehschärfe ab, gleichen Sie dies durch eine stärke, individuell regulierbare Beleuchtung aus – zum Beispiel mit einer Arbeitsplatzleuchte.

Indirekt-/Direktbeleuchtung plus Arbeitsplatzleuchte.

Mit der Indirekt-/Direktbeleuchtung werden die Arbeitsflächen zu einem Teil direkt und zu einem Teil indirekt über die Decke und andere reflektierende Flächen beleuchtet.

Die Aufgabe der Deckenlampen ist, für eine ausreichende Grundhelligkeit im Raum zu sorgen. Dies ist wichtig, damit sich das Auge nicht ständig neu einstellen muss. Mit der Arbeitsplatzleuchte kann der Mitarbeiter die Beleuchtung individuell an seine Bedürfnisse anpassen – zum Beispiel entsprechend der jeweiligen Tages- oder Jahreszeit. Ist es im Büro dunkel, sollte die Schreibtischlampe nicht alleine angeschaltet werden. Der Lichtunterschied zur Umgebung ist sonst zu groß. Deshalb immer auch die Deckenbeleuchtung einschalten.

Welches Licht ist das richtige am Arbeitsplatz?

Das beste und gesündeste Licht ist immer das Tageslicht. Es hat einen stimulierenden und motivierenden Einfluss auf den Menschen. Je nach Arbeitsplatz, Tages- und Jahreszeit steht es aber nicht immer ausreichend zur Verfügung. Decken- und Wandlampen, Schreibtischleuchten und Oberlichter müssen deshalb den Ausgleich schaffen.

Ein optimales Lichtkonzept erreichen Sie in der Regel durch einen Mix aus:

  • direkter und
  • indirekter Beleuchtung
  • Arbeitsplatzleuchte
  • Tageslicht

Ist Ihre Beleuchtungsanlage energieeffizient und wirtschaftlich?

Dank der rasanten Entwicklung im Bereich LED schließen sich ein geeignetes Lichtkonzept, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit heute zum Glück nicht mehr aus.

Sie möchten mehr über die perfekte Büroausleuchtung erfahren? 

Akustische Ergonomie: Eindämmung von Lärmquellen am Arbeitsplatz

Die akustische Ergonomie beschäftigt sich mit dem Hören, dem zweitwichtigsten Informationskanal des Menschen. Im Gegensatz zu den Augen lassen sich die Ohren jedoch nicht schließen und somit sind Arbeitskräfte meist machtlos gegen akustische Reize. In heutigen Büros ist die störendste und damit ausschlaggebendste Lärmquelle das menschliche Gespräch: Es kann die Leistungsentfaltung vermindern und im schlimmsten Fall Stress erzeugen!

Um Lärmquellen einzudämmen, können besondere Raumeigenschaften – wie Direktschall und Nachhall – und
maßgeschneiderte Bürokonzepte helfen:

  • Abstände der einzelnen Büroarbeitsplätze
  • Abschirmen von Lärmquellen
  • Einteilung in Bürozonen mit Trennelementen
  • Verwenden von absorbierenden Materialien

Sie möchten die akustische Ergonomie in Ihre Büroplanung einfließen lassen?
Die Spezialisten von LEUWICO beraten Sie gerne: